Die Lernbrücke - Lerntherapeutische Praxis
Die Lernbrücke - Lerntherapeutische Praxis

Therapie

Lernen kann man Lernen

 

Lerntherapeutisches Handeln fußt in einem breiten Spektrum ganz unterschiedlicher Methoden, welche individuell auf die jeweiligen Lernvoraussetzungen des Kindes/Jugendlichen und die Therapieziele abgestimmt werden.

Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene mit Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten werden auf der Grundlage wissenschaftlich anerkannter und erprobter Konzepte gezielt gefördert, um eigene effektive Lernstrategien zu entwickeln, selbstständig Aufgabenstellungen zu erfassen und planvoll vorzugehen, um Lösungswege zu finden.

In der therapeutischen Sitzung erarbeitet Ihr Kind Einsichten und wird zu eigener Erkenntnis angeleitet, um konkrete Arbeitsweisen zu erlernen. Ziel ist der Aufbau angemessener Strukturen und der Erwerb notwendiger Teilfertigkeiten durch z.B. detaillierte Fehleranalyse und der Technik des "Lauten Denkens".

Die Lerntherapeutische Arbeit zeichnet sich neben der Methodenvielfalt durch die Stärkung der emotionalen Identität des jeweiligen Kindes aus, außerdem sollen Wahrnehmungsleistungen verbessert und Konzentration gesteigert werden.

Da wir gezielt an den Stärken Ihres Kindes ansetzen, werden Selbstbewusstsein und Selbständigkeit gefördert und Ihr Kind ist in der Lage fachliche Lücken zu schließen.

Positive Lernerfolge verbessern die Lernmotivation und fördern das Selbskonzept. Nur so kann Freude am Lernen (wieder) geweckt werden und der Abbau von hemmenden Schulängsten gelingen.

Fester Bestandteil jeder Therapieeinheit sind Bewegungselemente, die gezielt zur Optimierung des Lernens eingesetzt werden.

Kurze Hausaufgaben zu jeder Sitzung dienen der Festigung der gewonnenen Einsichten und der Einübung der Arbeitsweisen. Die regelmäßige Durchführung dieser Hausaufgaben beschleunigt den Automatisierungsprozess erheblich. Der Automatisierungsprozess ermöglicht die so wichtige Entlastung des Arbeitsspeichers des jeweiligen Kindes.

 

Unser Therapiespektrum umfasst:

Möglichkeiten der Finanzierung & Kostenübernahme

 

In der Regel werden unsere Therapieleistungen von den Eltern selbst finanziert. 

Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass Lerntherapien aufgrund des §35a des SGB VIII durch die Ämter finanziert werden, denen die Abteilung der Eingliederungshilfe zugeordnet ist. Das ist in der Regel das Jugendamt oder das Sozialamt.

Voraussetzungen für eine Kostenübernahme ist eine offiziell diagnostizierte LRS oder Rechenschwäche und eine drohende oder schon eingetretene seelische Behinderung. Diese kann sich in psychosomatischen Beschwerden (Bauch- und Kopfweh), Schulängsten oder speziell auf das problematische Fach bezogene Ängste und Verweigerungshaltungen zeigen. 

Wer nicht lesen, schreiben oder rechnen kann, ist langfristig von der Teilhabe an der Gesellschaft ausgegrenzt. Deswegen schuf der Gesetzgeber die Eingliederungshilfe.

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© Elke Nettekoven